Vorrunde DMM 2019

                                                                         Wolfgang Wietzker

 

Liebe Doppelkopf spielende DRAD-Gemeinschaft,

 

das war also die Vorrunde zur deutschen Doppelkopf-Mannschaftsmeisterschaft 2019. Um es gleich zu sagen: beide Mannschaften erreichten in ihren Vierergruppen jeweils den dritten Platz und sind damit für das Achtelfinale am 6. September qualifiziert.

 

Für die erste Mannschaft lief es kurios: in der ersten Runde erreichten drei Mitspielende Plus-Ergebnisse in den Zwanzigern, nur Hildegard war mit -13 weniger erfolgreich. Ergebnis: mit +55 erster Platz. In der zweiten Runde verlief es besonders für Hildegard wenig erfolgreich. Ihre -87 brachten sie auf ein Gesamtergebnis nach zwei Runden von -100, Wolfgang S. lag nach zwei Runden bei +37, Dagmar bei +35 und ich bei +8. Mit -20 waren wir auf den dritten Platz zurückgefallen.

Ich habe immer behauptet, dass ein wesentliches Merkmal des Doppelkopfspiels das Kartenglück ist. Niemand wird behaupten, dass die spielerische Leistung von Hildegard sich von der zweiten zur dritten Runde wesentlich geändert hat, aber das Kartenglück spielt ihr in die Hände, und mit +7 hatte sie ihr Positiv-Ergebnis. Mit -31 trug ich wesentlich dazu bei, dass wir in der dritten Runde nur -8 erreichten und mit -28 den dritten Platz hielten.

Aber wir hatten schließlich Wolfgang S. und Dagmar mit dabei. Mit +49 in der vierten Runde kam Wolfgang auf ein Gesamtergebnis von +97 und war damit der wesentliche Garant für unser mittelmäßiges Endergebnis. Immerhin erreichte auch Dagmar mit +29 ein positives Ergebnis, aber meine -53 in der vierten Runde verschafften mir ein Endergebnis von -76. Wenig ermutigend war, dass Hildegard mit -100 noch schlechter dastand. Dass ich darüber hinaus noch zweimal mit Strafpunkten sanktioniert wurde, führt dazu, dass ich konsequenterweise am Achtelfinale nicht teilnehmen werde, sondern erst im Halbfinale wieder zur Verfügung stehe.

 

In der zweiten Mannschaft versammelten sich David, Carlos, Michael und Gerd S. In der ersten Runde fiel nur Gerd ein wenig mit -17 aus der Rolle, aber -11 waren viel versprechend. in der zweiten Runde spielte David mit +43 groß auf, aber sie reichten nicht, um Carlos‘ -52 und Michaels -17 auszugleichen. Mit +9 spielte Gerd seine einzige positive Runde, und am Ende summierte sich das Ergebnis auf -28. Die dritte Runde sollte die Wende bringen. Carlos mit +31 und Michael mit +3 standen Gerds -4 und Davids -1 gegenüber. +29 standen am Ende der dritten Runde zu Buche und plötzlich lag man bei +1! Leider verlief die vierte Runde nicht so, wie man es sich erdacht hatte. David steuerte +20, Carlos +10 zu, aber die Ergebnisse von Michael mit -11 und Gerd mit -66 ließen die Hoffnung auf ein vorderes Ergebnis platzen. Die -46 erbrachten den dritten Rang. Besonders David mit +59 war der dritte Rang zu verdanken, Carlos lag am Ende bei -5, Michael bei -22 und Gerd bei -78.

 

Das teilweise extreme Auseinanderdriften der Einzelergebnisse der Mitspielenden ist mal wieder ein Beweis, dass das Kartenglück eine wesentliche Rolle spielt. Und dennoch ein großes aber: woran liegt es, dass Wolfgang S. in der Rangliste von DRAD ständig oben mitmischt, sich für die DEM qualifiziert und auch David sich eher oben als unten platziert? Es gelingt ihnen offensichtlich, mit schlechten Blättern wenig Minuspunkte zu erlangen und aus guten Blättern das Bestmögliche herauszuholen.


Viel Kartenglück Euch allen
Wolfgang

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